Endlich, endlich...

Letzten Donnerstag war es soweit: Dorian hat sich in einen Flieger nach Edinburgh gesetzt und nach der Schule um halb fünf hatte ich ihn endlich wieder!

Wir haben ein wunderbares Wochenende zusammen verbracht und es hat gut getan, meine Eindrücke und Erlebnisse mit jemand vertrautem teilen zu können und eine Pause vom Englischunterricht machen zu können.

Am Freitag war sein Geburtstag. Eigentlich wollten wir bei Jamie Oliver essen, aber meine Gastmutter Nadia meinte, dies sei eine reine Geldverschwendung und empfahl uns stattdessen das "Howie's". Dies war super: toller Raum, toller Service, tolles Essen - genau so, wie es sein soll!

Nach einem anschliessenden Besuch im Ghillie Dhu liefen wir durch das nächtliche Edinburgh zu unserer Unterkunft. Wir hatten ein Zimmer via AirBNB gebucht. Dieses liess leider etwas zu wünschen übrig: es ist wohl Geschmackssache, wie man eine Wohnung einrichtet - oder eben nicht. Zumindest waren unser Zimmer und das Bad sauber und funktionstüchtig. Jedoch war die Küche dreckig und unbrauchbar und das Bett dermassen unbequem, dass sich mein Rücken bald lautstark meldete...

Wir entschieden uns daher am Samstag, für die beiden übrigen Nächte in ein Hotel zu wechseln. Dieses ist superzentral gelegen, war sauber, hatte ein sehr bequemes Bett und war für uns wie der Himmel auf Erden!

Am Samstag besuchten wir ebenfalls den Edinburgh Zoo. Die dortige Hauptattraktion sind Pandabären. Diese sind allerdings dermassen beliebt, dass der Zoo die Besucherzahlen beschränkt hat und die Besuchszeiten bei unserer Ankunft bereits ausgebucht waren.

Wir begnügten uns mit einer Reihe lustiger Pinguine, Koalas (die sehen aus wie Yoda), Wildkatzen, Nashörnern, Affen, Vogel und anderem Getier und hatten am Schluss müde Füsse und waren - einmal mehr - ordentlich durchgelüftet.

Am Sonntag stand Rugby im Murrayfield Stadium auf dem Programm. Wir haben uns von der grossartigen Atmosphäre mitreissen lassen, versucht, die Nationalhymne mitzusingen, den Red Hot Chili Pipers (einer Dudelsack-Rockband aus Glasgow) zugehört, gejohlt und angefeuert wie alteingesessene Schotten und gefroren. Spätestens als im Publikum noch zwei Zuschauer anfingen Dudelsack zu spielen, war die Stimmung auf dem Höhepunkt angelangt.

Ach ja: Schottland spielte gegen Südafrika und hat "gottsjämmerlech uf ds Bätzi übercho". Am Schluss stand es 28 zu 0...

Gestern Morgen sehr früh machte sich mein Liebster dann wieder auf den Weg zum Flughafen und ist gegen Mittag gut zuhause angekommen. Und ich gebe nun wieder Gas für meine kommenden Prüfungen und freue mich insgeheim unheimlich auf den 6. Dezember...

19.11.13 21:38

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